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26. August 2026

Sprache: EN

Deeskalation: Wie Bodycams von Motorola Solutions im Krankenhaus Dortmund helfen, die Sicherheit von Personal und Patienten zu erhöhen

Motorola Solutions
Motorola Solutions
  • Klinikum setzt erfolgreiches Bodycam-Pilotprojekt in den Notaufnahmen fort.
  • Hohe Akzeptanz in den Notaufnahmen: über 90 Prozent freiwillige Nutzungsquote.
  • Verlässlicher Datenschutz durch DSGVO-konformes Sicherheitskonzept mit Vorbildfunktion für Kliniken in ganz Deutschland und Europa.

BERLIN/DORTMUND – 26. August 2026 – Verbale Aggression und physische Übergriffe auf Beschäftigte im Gesundheitswesen nehmen seit Jahren zu. Laut einer DKI-Studie zum Thema Gewalt gegen Klinikpersonal berichten fast drei Viertel der Krankenhäuser von steigenden Angriffen in den letzten fünf Jahren - 20 Prozent der Befragten äußerten einen starken, 53 Prozent einen moderaten Anstieg. 

Das Klinikum Dortmund hat auf diese Entwicklung reagiert und als erste Klinik in Deutschland das Personal seiner Notaufnahmen mit V200 Bodycams und einer Videomanager-Lösung von Motorola Solutions ausgestattet. Nach ersten positiven Erfahrungen wird das Pilotprojekt nun fortgeführt.

Nachweisbare Erfolge

In den ersten Monaten der Testphase ist es nach Angaben der Klinik bereits gelungen, durch den Einsatz der Bodycams über 200 kritische Situationen zu entschärfen. Die sichtbare Präsenz der Geräte und die Ankündigung einer Aufzeichnung reichten oftmals aus, um aufkommende Aggressionen zu stoppen, bevor der Sicherheitsdienst eingreifen musste. 

Michael Kötzing, Arbeitsdirektor und Geschäftsführer des Klinikums Dortmund, sagt:

„Beschäftigte im Gesundheitswesen sind häufig mit verbalen Übergriffen konfrontiert, die durch lange Wartezeiten und emotionale Belastungssituationen ausgelöst werden. Die Erfahrungen der letzten Monate bestätigen unseren Ansatz, dass schon die sichtbare Präsenz der Bodycams in vielen Situationen deeskalierend wirkt. Gleichzeitig berichten unsere Mitarbeitenden über ein gestärktes Sicherheitsgefühl.“

Umfassendes Sicherheitskonzept

Aufgrund der positiven Ergebnisse führt das Klinikum das Pilotprojekt fort und prüft derzeit, ob der Einsatz künftig auf weitere, besonders geforderte Klinikbereiche ausgeweitet wird. Aktuell kommen die Kameras in den Empfangsbereichen der Notaufnahmen in den Klinikzentren Mitte und Nord sowie in den Notaufnahmen der Kinderklinik und Kinderchirurgie zum Einsatz. 

Der Einsatz der Geräte ist Teil eines umfassenden Sicherheitskonzeptes, das unter anderem einen 24/7-Sicherheitsdienst, Zugangskontrollsysteme und Deeskalationstrainings für die Mitarbeitenden umfasst. 

Der innovative Ansatz des Krankenhauses stößt bei anderen Kliniken, die die Sicherheit ihrer Mitarbeitenden und ihrer Patienten verbessern möchten, auf großes Interesse. 

Nardo Swart, MSSSI Vice President EMEA Channel Sales bei Motorola Solutions:

„Medizinisches Personal muss sich auf die dringende Versorgung konzentrieren können, ohne um die eigene Sicherheit zu fürchten. Durch den gezielten Einsatz bewährter Videotechnologie unterstützen wir Krankenhäuser dabei, ein sicheres Arbeitsumfeld zu schaffen.“

Konsequenter Datenschutz gewahrt

Im medizinischen Umfeld hat der Schutz der Privatsphäre oberste Priorität. Die für sensible Umgebungen entwickelte V200 Bodycam verfügt über eine LED-Leuchte, die signalisiert, wenn eine Aufnahme gestartet wurde.

Um die Privatsphäre der Patientinnen und Patienten zu schützen und die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union einzuhalten, beinhaltet die Technologie strenge betriebliche Schutzmaßnahmen:

  • Die Kamera muss aktiv eingeschaltet werden.
  • Sie ist bei vertraulichen medizinischen Beratungen sowie Routinebehandlungen immer ausgeschaltet.
  • Aufgenommenes Videomaterial wird mittels der VideoManager-Software, die in die bestehende IT-Infrastruktur des Klinikums integriert ist, verschlüsselt verwaltet.
  • Der Zugriff auf das Videomaterial ist ausschließlich autorisierten Personen vorbehalten. Alle Daten werden nach einem definierten Zeitraum automatisch gelöscht, es sei denn, sie werden für Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden benötigt.

Für weitere Informationen über den Einsatz zukunftsweisender Technologie im Krankenhaus besuchen Sie unsere Homepage oder wenden Sie sich an susanne.stier@motorolasolutions.com.

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